Letzte Woche war ich zu einem super Back-Event eingeladen. Eine Freundin veranstaltete zum 10. Mal ihr Bake Exchange. Als ich die Einladung bekam, war mein erster Gedanke, oh weia das ist aber viel Arbeit. Denn zu einem solchen Date hat jeder etwas mitzubringen. Und zwar seine Lieblingsplätzchen der Weihnachtszeit. Diese bitte auch verpackt nach Anzahl der Teilnehmer + 1 Probiertütchen und mit Rezeptkärtchen versehen. Warum?

Jetzt wird’s cool. In gemütlicher Runde stellt jeder sein Probiertütchen samt Rezept vor. Das ist schon mal klasse, denn man probiert jede Menge unterschiedliches Gebäck. Und fast jeder hatte eine lustige Geschichte dazu zu erzählen. Und jetzt wird’s noch cooler. Am Ende geht man mit jeder Menge hübsch verpackten Weihnachtskeksen nach Hause und hat gleich noch die Rezepte dazu.

In diesem Jahr hatte ich mir vorab überlegt, dass ich genau einmal backe und zwar Spritzgebäck. Ich dachte Luuk könnte mir hier gut zur Hand gehen. Für mehr Weihnachtsbäckerei fehlen mir in diesem Jahr Zeit und auch Nerven. Christoph hat übrigens auch einmal Backwerk produziert und zwar wie jedes Jahr seinen Christstollen. Sein Rezept findet ihr auch bald hier.

Spritzgebäck also auch für das Bake Exchange.

Zutaten in der Reihenfolge ihrer Verwendung:

  • 1000 g Mehl
  • 500 g Margarine
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Zartbitterschokolade je nach Belieben

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Am besten das Mehl auf der Arbeitsfläche wie man das bei der Zubereitung von Mürbeteig kennt aufschütten, in die Mitte eine Mulde und die Zutaten dort rauf- und reingeben. Alles schön verkneten bis man den Teig zu einer schönen festen Kugel formen kann. In Klarsichtfolie einwickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend das Spritzgebäck durch die Maschine jagen und aufs Backblech verteilen. 20 Minuten in den Ofen bei 170 Grad Ober-Unterhitze. Die Schokolade kann man dann, wenn das Gebäck erkaltet ist, je nach Belieben auf das Spritzgebäck geben. Funktioniert natürlich mit allen Schokoladen. Ich mag es aber mit Zartbitter am liebsten.

Achtung. Das wird eine Riesenportion. 5 Bleche wurden es bei mir. Man kommt also wunderbar auch mit der Hälfte klar. Die Kurbelei wurde Luuk übrigens bei der Teigmenge irgendwann langweilig. Ein Grund mehr weniger zu produzieren, denn ohne helfende Hände, war das ein ganz schöner Akt. Hat sich aber alles gelohnt, denn das Gebäck war/ist einfach super lecker und wird zumindest mir in der Weihnachtszeit nicht langweilig.