Nicht jeder Markt gibt es her, aber wenn, kann ich nur zu frischen Pilzen raten. Dabei sollte man auch mal experimentierfreudig sein. Neben Champignons gibt es noch dies das. Für unsere schnelle Pasta kombinieren wir gemeine Steinpilze und Pfifferlinge. Fragt auf euerm Markt nach den Herkunftsländern*.

Hat man sich dann für die Sorten seines Geschmacks entschieden, ist der Rest schnell gemacht. Zunächst die Pilze putzen. Am besten benutzt man hierzu eine Pilzbürste. Die Pilze nicht waschen, da sie sich ansonsten mit Wasser vollsaugen, das sie beim Anbraten wieder abgeben. Das hätte zu Folge, dass man die Pilze eher kocht als brät.

Für die Sauce zunächst die Zutaten vorbereiten:

Eine Zwiebel fein Würfeln, Pilze grob hacken, Zucchini würfeln, Petersilie und Schnittlauch hacken. 200 ml Weißwein bereitstellen.

Die Pilze mit etwas Olivenöl in die heiße Pfanne und nach 3-4 Minuten die Zwiebeln und  Zucchini dazugeben. Alles zusammen weitere 3-4 Minuten anbraten.

Eine gehackte Knoblauchzehe dazugeben und ca. eine Minute später alles mit 200 ml Weißwein ablöschen. Den Wein 2 Minuten bei starker Hitze reduzieren und anschließend der Sauce mit 100 ml Sahne und einem walnußgroßen Stück Butter eine Bindung geben. Die gehackten Kräuter dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zwischendurch gesalzenes Wasser aufsetzten und die frische Pasta für 2-3 Minuten al dente kochen. Wasser abgießen und die Pasta in die Sauce geben, damit sie etwas davon aufnehmen kann. Außerdem gibt die Stärke in den Nudeln der Sauce noch zusätzliche Bindung.

Alles auf einem Teller anrichten und mit frischem Parmesan bestreuen. Guten Appetit.

Zutaten in der Reihenfolge ihrer Verwendung:

  • Steinpilze
  • Pfifferlinge
  • eine Zwiebel
  • eine Zucchini
  • eine Knoblauchzehe
  • 200 ml Weißwein
  • 100 ml Sahne
  • EL Butter
  • Petersilie
  • Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer
  • frische Pasta
  • Parmesan

Immer alles frisch an den Start bringen:

*Bei Steinpilzen vor allem aus China wurde in den letzten Jahren oft ein erhöhter Nikotingehalt (Nikotin wird oft als Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt) nachgewiesen. Steinpilze aus heimischen Gefilden sind davon frei und weisen auch keine erhöhte Radioaktivtät auf, wie es bei Produkten aus Osteuropa häufig der Fall ist.