Grad brutzelt ein hoffentlich leckeres Sonntagsessen im Ofen: Gulasch. Im Ofen hab ich es noch nie gemacht und 100% hab ich dem Rezept aus der aktuellen LECKER dann auch nicht getraut. Laut Rezept sollten nämlich alle Zutaten einfach in den Topf gegeben und im Ofen schlicht weg 2,5 Stunden geschmort werden.

Ich hab das ganze ein bißchen abgewandelt und erst einmal die Hauptzutat eines Gulasch, nämlich das Rindfleisch portionsweise angebraten. Dann die in Ringe geschnittenen Zwiebeln und den gehackten Knoblauch hinzugegeben und mit Rotwein abgelöscht. Halbierte Pflaumen, Zimtstange, Lorbeerblätter, Pimentkörner und den Fond beigefügt und ab mit dem Bräter in den Ofen für 2 Stunden bei 200°C Umluft.

Nun ist genug Zeit, sich um den Kürbis zu kümmern (und diesen Blogbeitrag zu schreiben), was recht einfach ist: Kürbis abwaschen, von den Kernen befreien und in Würfel schneiden. Die Schale bleibt dran! Erst nach der zweistündigen Garzeit kommen die Kürbiswürfel zum Gulasch. Je nach Flüssigkeitsstand kann man noch ein wenig Wasser hinzugeben und dem Ganzen noch 20 Minuten geben. Dann ist Zeit fürs Abschmecken und Genießen!

Zutaten in der Reihenfolge ihrer Verwendung: 

  • 1kg Rindergulasch
  • 5 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Liter Rotwein
  • 200g Softpflaumen
  • 400 ml Rinderfond
  • 1 Zimtstange
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 Pimentkörner
  • Salz / Pfeffer
  • 1/2 Hokkaido-Kürbis
  • als Beilage bieten sich Reis, Kartoffeln oder aber auch (selbst gebackenes) Brot an

Bei uns gibt es heute als Beilage Tatort! Wir wünschen einen feinen Restsonntag!