Vielleicht wird zuviel über das Wetter gesprochen, aber was wir momentan erleben, lässt sich doch wirklich nur als „Goldener Herbst“ bezeichnen. Das führt natürlich zu ausgedehnten Spaziergängen in Hamburgs grünen Lungen oder auch etwas außerhalb in der Lüneburger Heide. Im Übrigen ein hervorragendes Pilzgebiet zum Sammeln von Maronen oder sogar edlen Steinpilzen. Wer wie wir nicht so auf ganz sicheren Beinen bei der Pilzbestimmung steht, dem empfehle ich zum einen eine App, und wenn weiter Unsicherheit herrscht den Rat von Kennern.

In unserem Korb sind dieses Mal Maronen gelandet, die wir mit einem anderen Herbstklassiker gemeinsam verarbeiten – dem Hokkaido Kürbis. Dieses Duo sorgt auch in den kälteren Herbsttagen für ein warmes, wohliges Gefühl. Ihr braucht nur einen großen Topf, eine Pfanne, einen Mixstab und folgendes Rezept:

Zutaten:

            • ein mittelgroßer Hokkaido Kürbis
            • 2 Zwiebeln
            • eine Chili
            • 2-3 Möhren
            • 2 Kartoffeln (am besten mehlig kochend)
            • 0,5 l Gemüsebrühe
            • 1 l Wasser
            • Kräuterbund aus je 2 Zweigen Rosmarin und Thymian sowie etwas Petersilie (weiteren Rosmarin zum garnieren)
            • Salz und Pfeffer
            • 200 g Pilze (Maronen, Champignons oder auch Pfifferlinge)
            • evtl. gewürfelter Speck
            • 1 Becher Creme Fraiche

Jetzt läuft das ganze so:

Den Kürbis halbieren und das weiche Innere samt Kernen entfernen. Das Kürbisfleisch in grobe Stücke schneiden (ca. 3×3 cm). Eine Zwiebel, Möhren und Kartoffeln grob würfeln, die Chili hacken (für weniger schärfe die Kerne entfernen). Zunächst den Kürbis und die Zwiebeln 5 Minuten bei starker Hitze anbraten, so dass sie etwas braun werden. Dann die übrigen Zutaten hinzugeben und nochmals 3 Minuten anbraten lassen. Dann alles mit Wasser und Gemüsebrühe ablöschen, die Bratrückstände vom Boden mit einem Wender vom lösen und in die Suppe rühren. Das Gemüse sollte jetzt gut 2 cm mit Flüssigkeit bedeckt sein. Bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen.

Während dessen die Pilze und die andere Zwiebel (in Ringe geschnitten)  in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten und evtl. etwas gewürfelten Speck dazugeben.

Wenn das Gemüse im Topf gar ist, den Kräuterbund entfernen und alles mit dem Mixstab fein pürieren. Wer es ganz fein möchte, sollte die Suppe noch durch ein Sieb passieren. Anschließend O-Saft angießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Noch einmal aufkochen und fertig. Kürbissuppe

Pilz-Speckeinlage in einen Suppenteller geben und mit Suppe übergießen. Mit einen Löffel Creme Fraiche und etwas Rosmarin garnieren und servieren.

Zum Kochen mal wieder ein kleiner Musiktipp aus der Elektroecke. Nach einigen Singles in den letzen beiden Jahren hat das britische Duo Disclosure im Juni ihr erstes Album „Settle“ veröffentlicht. Ich finds derbe: