Samstag wurde zum Frühstück mal wieder die aktuelle LECKER studiert. Meistens gucken wir beide einmal alles an und suchen uns dann jeder drei Lieblingsrezepte raus. Sehr oft haben wir Überschneidungen und wir haben gefunden, was wir beide Kochen wollen. So auch dieses Mal: Rote-Bete Risotto mit Kürbis-Croûtons und einem feinen Stück Rinderfilet, allerdings rückwärts gebraten. Von Risotto bin ich immer Fan und wir haben auch bereits jede Menge verschiedene Arten ausprobiert, Rote-Beete als Zutat aber noch nicht.

Hier kommen erst einmal alle Zutaten in der Reihenfolge ihrer Verwendung:

  • 400 g Rinderfilet
  • grober bunter Pfeffer
  • 2 Zwiebeln
  • Knoblauchzehe
  • 200 g Risottoreis
  • 2 frische Rote-Bete
  • 200 ml Weißwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 60 g Parmesan
  • 1 EL Butter
  • 1/2 Hokaido-Kürbis
  • Salz, Pfeffer

Als erstes kümmerten wir uns um das Rinderfilet, was zunächst mit grob gestoßenem bunten Pfeffer eingerieben wird. Da es rückwärts gebraten wird, muss ein bißchen mehr Zeit eingeplant werden. Im Ofen wird es also zunächst bei niedriger Temperatur (1,5 Stunden bei 80°C) gegart und erst abschließend in der Pfanne gebraten. Ist das Fleisch eine knappe Stunde im Ofen, kann man anfangen sich ums Risotto zu kümmern. Hier werden zunächst Zwiebeln und Knoblauch angeschwitzt. Dann den Reis und kurz danach die gewürfelten Rote-Bete hinzugeben und ebenfalls ein wenig mit anbraten. Alles mit Weißwein ablöschen. Den Alkohol verkochen lassen und die Brühe (bis der Rote-Bete-Reis komplett mit Wein bedeckt ist) hinzugeben. Der Rest folgt dann nach und nach. Zwischendurch immer mal wieder umrühren, so dass der Reis nicht anbackt. Ist die Brühe verbraucht (nach ca. 35 Minuten), sollte der Reis gar und auch schon ziemlich sämig sein. Kurz vor Servieren die Butter und den geriebenen Parmesan unterheben und mit Salz/Pfeffer abschmecken. Während das Risotto in die letzte halbe Stunde der Zubereitung geht, kann man beginnen, sich um den Kürbis zu kümmern. Dieser wird gewürfelt und ca. 4 Minuten angebraten, bis er nicht mehr zu hart und einfach lecker ist. Parallel das Rinderfilet aus dem Ofen in die Pfanne werfen und ganz kurz von beiden Seiten anbraten. Anschließend mit buntem groben Pfeffer bestreuen, noch einmal in Alufolie warm halten und dann anrichten.

Tipp: Den Ofen wirklich nur auf 80°C eher ein paar Grad weniger, da man sonst Gefahr läuft, dass das Fleisch zwar unsagbar zart aber zu durch ist.

Jetzt muss man das farblich wunderbar anzusehende Gericht nur noch anrichten und genießen! Guten Appetit.